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Arenshausen

Arenshausen hat eine bewegte Vergangenheit. Hier, im Dreiländereck Thüringen, Hessen und Niedersachsen, stießen ab 1945 die sowjetische, die amerikanische und die britische Besatzungszone zusammen. Für die Menschen des Ortes war diese Lage alles andere als gut. Sie lebten zwischen 1952 und 1989 in der Sperrzone der innerdeutschen Grenze. Viele der heute rund 1.000 Einwohner des Dorfes können aus dieser Zeit berichten.

Von der Leinequelle kommend verändert sich die Landschaft hinter Arenshausen gravierend. Das wellige Hochland, die engen Täler und Schluchten mit den bewaldeten Höhen gehen über in den wuchtigen, weiten Leinetalgraben: Von hier führt der Weg des Flusses nach Norden. Wenige Kilometer von Arenshausen entfernt, kurz bevor man das Eichsfeld verlässt, lädt das direkt am Radweg gelegene Rittergut Besenhausen zu einer Rast ein. Die beeindruckende Architektur, das Hofcafé und die alte Hoflinde sind ebenso einen Besuch wert wie die Handweberei, welche sich im Rittergut befindet.

Von Arenshausen aus nicht versäumen sollte man auch einen Abstecher zum Wahrzeichen des Eichsfeldes, der Burgruine Hanstein. Die rund sieben Kilometer vom Ort entfernt gelegene Ruine gilt als eine der Schönsten Deutschlands. 

Bei Arenshausen wendet sich die Leine Richtung Norden. Eine markante Landmarke ist der 398 m hohe Rusteberg. © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
Die etwa sieben Kilometer von dem Ort entfernt gelegene Burgruine Hanstein gilt als eine der schönsten Ruinen Deutschlands. Hier gibt es auch eine Reihe attraktiver Veranstaltungen - etwa das große Mittelalter-Spektakel. © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
Anders als die neue Ortsdurchfahrt schlängelt sich die Leine bei Arenshausen in weiten Bögen durch das Relief. © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
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