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Wingerode

Heute leben rund 1.200 Menschen in Wingerode mit seinen gepflegten Fachwerkhäusern und liebevoll gestalteten neuen Häusern. 1146 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Der Name deutet darauf hin, dass das Gebiet durch Waldrodung urbar gemacht wurde - wahrscheinlich unter dem Anführer Wingolf. Auch Jahrhunderte später erinnert das Wappen an diese Tat, denn auf ihm ist eine Axt zu sehen.

Die katholische Kirche ist in Wingerode allgegenwärtig: 1281 wurde es Klosterdorf des nahen Zisterzienserklosters Beuren und war dann das bedeutendste Klosterdorf des Eichsfeldes. An andere Klosterdörfer dieser Zeit erinnern heute nur noch die Namen: Harbach, Volsbach und Altenagen. Die Ignatiuskapelle am östlichen Ortseingang ist ein besonderes Kleinod. Sie ist vor 350 Jahren dem heiligen Ignatius geweiht worden. In Deutschland einmalig ist die alljährliche Wallfahrt zum Fest des Namenspatrons, am ersten Sonntag im August.

Außerhalb des Ortes liegt die Lourdes Mariengrotte, die 1956 zur Marienverehrung geschaffen wurde. In der näheren Umgebung von Wingerode lassen sich leicht zu Fuß oder per Rad der Wallfahrtsort Etzelsbach oder die Burg Scharfenstein besuchen. 

Müde Besucher haben in Wingerode mehrere Möglichkeiten, sich für den weiteren Weg zu stärken: Im Hotel „Kepplers Eck“ finden sich ein Hofgarten und ein Eiscafé. Die Gastlichkeit des Eichsfeldes kann man auch im Café „Alte Schule“ und in der Gaststätte „Lammes Holz“ erfahren.

Das Leineschaf ist in Deutschland nahezu ausgestorben. Im Eichsfeld gibt es noch reichlich Nachwuchs. © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
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