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Bodenrode-Westhausen

Ortsteil Bodenrode
Bodenrodes erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1305. Heute leben rund 500 Menschen in dem katholischen Pfarrdorf, dessen Mittelpunkt die Kirche Sankt Laurentius aus dem 17. und 18. Jahrhundert ist. Seit Sommer 2010 ist das Gotteshaus als Radwegekirche geweiht. Besucher auf zwei Rädern können hier zur Ruhe kommen, sich erholen und besinnen. Spirituelle Einkehr bietet auch der „Stationsweg“ unweit des Ortes. Auf einer kleinen Wanderung kann anhand von 14 in Stein gehauenen Bildern der Kreuzweg Jesu nachvollzogen werden.
Der Ort selbst beeindruckt durch seine gut erhaltenen Fachwerkhäuser, aus denen der barocke „Wiener Hof“ hervorsticht. Anfangs wurde er als Gasthaus genutzt, heute ist der 1992–94 sanierte Wiener Hof Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Leinetal. 
Auf keinen Fall sollte man einen Abstecher zur Kapelle Etzelsbach versäumen. Die neugotische Kapelle ist Ziel vieler Wallfahrer: Ein Höhepunkt 2010 ist die Pferdewallfahrt, die am 11. Juli anlässlich des Festes „Mariä Heimsuchung“ stattfindet, bei der Pferde gesegnet werden. Nur eine Woche darauf wird dem heiligen Christophorus mit einer Fahrzeugsegnung gedacht.

Ortsteil Westhausen
Der Name Westhausen erschien 1146 zum ersten Mal auf einer Urkunde. Die Geschichte des Ortes im Leinetal reicht jedoch so weit zurück, dass er zu den ältesten im Eichsfeld gehört. Das Wappen von Westhausen zeigt nicht nur die Jahreszahl 1146, sondern auch ein Burgfräulein. Dabei handelt es sich um Adelheid von Gleichen. Die Grafen von Gleichen herrschten von 1251 bis 1338 in Westhausen.In der frühen Neuzeit war Westhausen zweimal Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen: 1525 zerstörte das Bauernheer von Thomas Müntzer die Kemenaten und die Kapelle der ortsansässigen Ritter. Während des Dreißigjährigen Kriegs (1618–48) wurde Westhausen erneut verwüstet.
1867 hielt die Moderne mit der neuen Bahnstrecke von Halle nach Kassel Einzug. Aus derselben Epoche stammt der Festplatz „Unter der Eiche“, der sich dort befindet, wo 1871 die erste Friedenseiche gepflanzt wurde. Da dort der Radweg entlang führt, bietet sich eine schattige Rast an. Nicht weit entfernt serviert die Eisdiele „Müller“ zur Stärkung selbstgemachtes Eis. 
Auf dem weiteren Weg nach Bodenrode führt der Leine-Heide-Radweg an einer Streuobstwiese vorbei, die besonders während der Obstbaumblüte im Frühling das Herz jedes Naturfreundes höher schlagen lässt. 

Typisch für das Eichsfeld sind die Streuobstwiesen. Im Frühling entfalten sie ihren besonderen Reiz. © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
Im Sommer 2010 ist die Kirche Sankt Laurentius in Bodenrode zur ersten katholischen Radwegekirche Thüringens geweiht worden. Besucher auf zwei Rädern können hier zur Ruhe kommen, sich erholen und besinnen. © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
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