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Großer Garten: Parterre mit Glockenfontäne, Fotograf: Hassan Mahramzadeh © Herrenhäuser Gärten Großer Garten: Goldenes Tor, Blick auf die Galerie, Fotograf: Hassan Mahramzadeh © Herrenhäuser Gärten Großer Garten: Parterre mit Glockenfontäne, Fotograf: Coptograph © Copthograph Berggarten: Schmuckhof im Sommer, Fotograf: Herrenhäuser Gärten © Herrenhäuser Gärten Georgengarten: Leibniztempel im Winter, Fotograf: Margret Brackhan © Herrenhäuser Gärten

Herrenhäuser Gärten

Das historische Kernstück der Herrenhäuser Gärten stellt der Große Garten, einer der bedeutendsten Barockgärten in Europa, dar. Seine große, annähernd rechteckige Fläche wird von einer Graft umschlossen. Die nördliche Seite des Großen Gartens wird vom Schloss Herrenhausen begrenzt, das 1943 bei den Luftangriffen auf Hannover zerstört wurde. Das inzwischen wieder errichtete Schloss wurde 2013 als Tagungszentrum und Museum eröffnet und gibt den Herrenhäuser Gärten ihren architektonischen Bezugspunkt zurück.

Vom Großen Garten räumlich getrennt sind der Berggarten, der Georgengarten und der Welfengarten. Der Berggarten entwickelte sich von einem Nutzgarten zu einem botanischen Schaugarten mit Pflanzen aus aller Welt. Im Stil idyllischer Landschaftsgärten sind der Georgengarten und der Welfengarten angelegt, welche als beliebte Naherholungsgebiete innerhalb der Stadt Hannover gelten. Zwischen der ersten Anlage des Gartens bis zu seiner heutigen Ausdehnung unternahmen die verschiedenen Besitzer erhebliche Veränderungen und Erweiterungen. Das wahrscheinlich größte Motiv für die Erweiterungen der Gartenanlage besaß Herzog Ernst August, dessen Ernennung zum Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg im Jahre 1692 bevorstand.

Der Berggarten liegt gegenüber dem Großen Garten auf der anderen Straßenseite der Herrenhäuser Straße. Er entstand ab 1704 als Nutzgarten. Als Standort diente ein abgetragener Sandberg nördlich des Herrenhäuser Schlosses. Ab etwa 1750 sammelte man im Berggarten exotische Pflanzen und gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann der Ausbau zum botanischen Garten.

Die Geschichte des Georgengartens begann um 1700, als im Überschwemmungsgebiet der Leine Landsitze des Hofadels errichtet wurden. 1726 erfolgte die Anlage der 2 km langen, vierreihigen Herrenhäuser Allee, die das Schloss Herrenhausen an das Stadtzentrum anbindet. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde der Park im englischen Landschaftsstil angelegt. Man ließ die Wasserläufe der ehemaligen einzelnen Gärten zu Teichen vergrößern. Der umgebaute Park wurde nach Georg IV. von Hannover in Georgengarten umbenannt.

 

Großer Garten: Große Fontäne, Fotograf: Hassan Mahramzadeh © Herrenhäuser Gärten
Berggarten: Frauenschuh-Orchideen, Fotograf: Dr. Boris Schlumpberger © Herrenhäuser Gärten
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