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Grenzmuseum Schifflersgrund

Fährt man von Uder in südwestlicher Richtung, so erreicht man nach 14 km das Grenzmuseum Schifflersgrund in Asbach-Sickenberg, direkt an der hessischen Grenze gelegen.
Vom Eingang her ins Museumsgelände führen als Weg gelochte Betonplatten, denen weder Panzerketten noch Zeit etwas Ernsthaftes anzuhaben vermochten. Sie sind Relikte der Grenzwege aus der Zeit des geteilten Deutschlands. Linkerhand des Parkplatzes beginnt der erhaltene Teil des Grenzzauns, der sich über knapp 1,5 km am Fuß eines Hangs entlang erstreckt.

Ein Teil der Ausstellung im Museum ist den Menschen gewidmet, die versucht haben, diese ehemalige Grenze zu überwinden und dabei dem offiziell nicht existierenden Schießbefehl der Grenzsoldaten der DDR zum Opfer gefallen sind. Weitere Exponate belegen die gleichwohl findigen wie verzweifelten Versuche vieler, mit selbst gebauten Hilfsmitteln die Grenzanlagen zu überwinden.

Überall auf dem Museumsgelände und in den Ausstellungsräumen finden sich Teile des sog. Grenzsignal- und Inlandszauns aus Streckmetall. Die Öffnungen des Metallzauns sind so klein, dass kaum ein Finger hindurchpasst und ihre Kanten sind scharf – beides nicht ohne Grund.
Neben den festen Grenzanlagen wie Grenzzäunen, Beobachtungsbunkern und –türmen wurden zur Grenzsicherung ebenso diverse Fahrzeuge und Hubschrauber eingesetzt, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind.

Grenzmuseum »Schifflersgrund«
37318 Asbach-Sickenberg
Tel. 036087/98409
info@grenzmuseum.de
www.grenzmuseum.de

Geöffnet:
November–Februar:
Di–Fr 10–16 Uhr
Sa–So 11–16 Uhr

März-Oktober:
Mo-So 10–17 Uhr

Grenzmuseum Schifflersgrund © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
Grenzmuseum Schifflersgrund © HVE Eichsfeld Touristik e.V.
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